Mit Krafttraining verbinden immer noch viele muskelbepackte Bodybuilder und solche die es werden wollen. Doch das ist längst nicht alles, was ein gutes Krafttraining zu bieten hat. Unlängst sind sich Experten einig, dass das richtige Krafttraining nicht nur Muskelberge produzieren kann, sondern auch die Gesundheit fördert. So können beispielsweise Rückenschmerzen vorgebeugt werden oder sogar bestehende orthopädische Probleme mit Krafttraining therapiert werden. Doch was ist das richtige Krafttraining eigentlich?

Im Grunde unterscheidet man in der Sportwissenschaft unter Kraftausdauertraining, Schnellkrafttraining und Maximalkrafttraining. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass es hier kein Schwarz-Weiß Prinzip gibt. Das heißt, es gibt durchaus Mischformen und man kann nicht immer das eine vom anderen klar abgrenzen.

Je nach Zielstellung wirst du aber auf einer der drei Arten mehr Wert legen. Ist dir beispielsweise wichtig deine grundlegende Fitness zu verbessern oder möchtest du eine längere Leistungsfähigkeit spezifischer Muskelgruppen haben, dann wirst du wohl eher im Kraftausdauerbereich arbeiten. Das würde konkret bedeuten, dass du dich bei einem dynamisch zügig Bewegungstempo im Bereich von 20–40 Wiederholungen ansiedelst oder im statischen Bereich die Position für mindestens 45 Sekunden hältst.

Möchtest du konkret ein Muskelwachstum, auch Hypertrophie genannt, erreichen oder strebst du eine bessere Körperhaltung an, dann empfiehlt sich eine Variation des Maximalkrafttrainings. Genauer gesagt das Submaximalkrafttraining oder auch Hypertrophietraining genannt. Hierbei sollte die Trainingsintensität etwas höher sein. Das bedeutet im Klartext, dass du bei gleichbleibendem Bewegungstempo nur 5–15 Wiederholungen schaffen solltest.

Eine bessere Schnellkraft streben vor allem Athleten verschiedenster Sportarten an. Hierbei ist es das Ziel, den Körper mit maximaler Geschwindigkeit zu beschleunigen, um beispielsweise die Kugel noch weiter stoßen zu können oder den Fußball mit noch größerer Geschwindigkeit zu treffen, um einen noch schnelleren Schuss zu generieren.

Doch wie trainiere ich diese Fähigkeit?

Ganz einfach in dem es, anders als beispielsweise bei der Maximalkraft, hierbei auf die plötzlich maximale Bewegungsgeschwindigkeit aus einer Ruheposition ankommt. Dabei hat sich beispielsweise ein plyometrisches Training, also ein Sprungtraining für die Verbesserung der Sprunghöhe oder –weite bewehrt. Ein Schnellkrafttraining lässt sich aber auch mit Kniebeugen, Sprints oder anderen Kraftübungen ausführen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Krafttraining ein Tool für jedermann und –frau ist, welches du in deiner Trainingsroutine nicht vernachlässigen solltest.

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